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Mit höherem Körpergewicht laufen lernen, im eigenen Tempo

Sie möchten laufen und wissen noch nicht, wie sich der erste Versuch anfühlt. Beginnen Sie mit dem, was heute machbar erscheint. Eine vertraute Runde mit Abkürzung nach Hause kann viel Druck nehmen.

Eine Läuferin bewegt sich in ihrem Tempo auf einem Uferweg.
Redaktionelle Illustration
Eine Runde im eigenen Tempo
  1. 1. Zuerst

    Gehen Sie eine bekannte Runde mit einfachem Rückweg.

  2. 2. Wenn Ihnen danach ist

    Traben Sie kurz so locker, dass Sie sprechen können.

  3. 3. Zurück zu Hause

    Notieren Sie, was Lust auf die nächste Runde gemacht hat.

Eine Strecke mit Spielraum

Wählen Sie einen Ort, an dem Sie jederzeit gehen und leicht umkehren können. Gehen Sie zunächst. Wenn Sie Lust haben, traben Sie eine kurze Strecke so locker, dass Sie sprechen können, und gehen Sie dann weiter. Wie oft Sie das wiederholen, hängt vom Tagesgefühl ab. Lassen Sie Kraft für den Rückweg.

Aus der ersten Runde lernen

War der Anfang angenehm und das Ende anstrengend, versuchen Sie dieselbe Runde mit kürzeren Laufabschnitten. Haben Sie Reibung gespürt, schauen Sie zuerst, wo sie auftrat. Prüfen Sie, ob die Socke Falten wirft oder die Ferse im Schuh rutscht.

Zwei ganz normale erste Runden

Der erste Laufabschnitt fühlt sich gut an. Im zweiten fällt das Sprechen schwer. Gehen Sie weiter, bis es sich wieder angenehm anfühlt. Nehmen Sie beim nächsten Mal dieselbe Strecke und kürzere Laufabschnitte. Vergleichen Sie, wie sich das Ende anfühlt. Auch eine zu Fuß beendete Runde gibt Ihnen einen Anhaltspunkt.

Vielleicht klappt es mit der Atmung, aber die Ferse scheuert. Merken Sie sich, wann es beginnt. Prüfen Sie zu Hause, ob die Socke Falten wirft oder die Ferse rutscht. Ändern Sie einen Punkt und testen Sie ihn kurz. Wiederkehrende Beschwerden oder ein veränderter Gang gehören fachlich abgeklärt.

Die nächste Runde vorbereiten

Achten Sie darauf, wie Sie sich danach und am nächsten Tag fühlen. Beschwerden, die wiederkehren oder Ihre Bewegung verändern, können Sie ärztlich oder physiotherapeutisch abklären lassen. Ändern Sie beim nächsten Mal nur einen Punkt: Untergrund, Dauer oder Laufabschnitte. So lässt sich der Unterschied besser einordnen.

Eine erste Runde, die Sie gern wiederholen

Sie traben im Park zwischen zwei Laternen. Mitten im Satz fehlt die Luft. Beim nächsten Versuch traben Sie nur bis zum ersten Baum und gehen weiter, bis Sie bequem sprechen können. Eine kurze Runde mit leichtem Rückweg lässt Ihnen die Wahl. An einem müden Tag können Sie die ganze Runde gehen. Wenn sich dieselbe Runde gut anfühlt, können Sie einen kurzen Laufabschnitt ergänzen und Tempo und Gelände gleich lassen. Bei wiederkehrenden Schmerzen, die den Schritt verändern, pausieren Sie und holen Sie bei anhaltenden Beschwerden fachlichen Rat.